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Der lange Weg zum neuen Pflegezentrum
1863: Edelgesinnte Menschen schenken der Gemeinde Cham das Haus «zum roten Bären» an der Obermühlestrasse als Armen- und Waisenhaus, das auch zur Unterbringung von Pflegebedürftigen diente.
1909: Das von den Zuger Architekten Dagobert Keiser und Richard Bracher erbaute Asyl wird eingeweiht. Es gehörte zu den fortschrittlichsten Bauten der Schweiz.
1958: Die kant. Feuerpolizei erteilt Auflagen bezüglich der Sicherheit.
1974: Die Bürgergemeinde genehmigt ein Baukonzept. Danach soll der Altbau durch einen Neubau zur Aufnahme von vorwiegend «Chronischkranken» ersetzt werden.
1988: Die Stimmberechtigten des Kantons Zug entscheiden sich für die Beibehaltung von vier Akutspitälern.
1991, 28. Oktober: Die Bürgergemeinde heisst den Projektierungskredit für den Neubau des Spitals mit einem Pflegezentrum gut.
1992: Der Regierungsrat sistiert alle Planungsarbeiten, der Kantonsrat nimmt eine Überarbeitung der Spitalplanung vor.
1993: Der kantonale Sanitätsrat verfügt die Schliessung des Asyls. Die Bürgergemeinde bewilligt am 29. Juni 1993 ein Kreditbegehren für den Bau eines Pavillons.
1994, 11. Oktober: Die Bürgergemeindeversammlung stimmt der Teilprivatisierung des Spital und des Pflegezentrums Ennetsee zu.
1999, 26. November: Der Zuger Kantonsrat stimmt einem Beitrag von 9 Mio. Franken an die Kosten des neuen Pflegezentrums Ennetsee, Cham, zu.
2000, 24. Januar: Die Bürgergemeindeversammlung genehmigt fast einstimmig den Kredit von 16,77 Mio. Franken für das neue Pflegezentrum Ennetsee Cham.
2000, 5. Oktober: Franz Heggli, Bürgerpräsident, Angelo Reggiori, Präsident der Baukommission, und Josef Huwiler, Präsident der Pflegeheimkommission, führen in Anwesenheit von zahlreichen die Grundsteinlegung durch.
2002, 25. Mai: Das Pflegezentrum Ennetsee Cham wird in Anwesenheit von viel Prominenz und einem Tag der offenen Tür eingeweiht.
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