Zur Startseite
Buergergemeinde Cham
Namen und Kontakte
Aktuell
Einbuergern
Kulturfoerderung
Pflegezentrum Ennetsee
Archiv
Downloads
Links

Aktuelles

Bürgergemeindeversammlung vom 25. Januar 05
Der Kulturförderung zugestimmt

Die Stimmberechtigten der Bürgergemeinde Cham haben am Dienstag, 25. Januar 2005, das Reglement zur Förderung der Kultur genehmigt. Damit kann die Bürgergemeinde jährlich Förderung- und Weiterbildungsbeiträge ausrichten sowie alle zwei Jahre einen Anerkennungspreis verleihen. Der jährliche Beitrag wurde von der Versammlung um einen Drittel auf 12'000 Franken gekürzt.

Die Kulturförderung der Bürgergemeinde Cham geht auf die Initiative ihres Ehrenbürgers Hans Kaufmann zurück. Er regte den Bürgerrat an, sich für nachhaltige Kulturförderung einzusetzen. Ein Reglement zur Förderung der Kultur steckt die Rahmenbedingungen ab. So sollen mit Beiträgen der Bürgergemeinde, wenn nötig und sinnvoll mit der Unterstützung anderer gemeindlichen Institutionen, einmalige Zuschüsse sowie Förder- und Weiterbildungsbeiträge an Kulturprojekte ausgerichtet werden. Wie Bürgerpräsident Franz Heggli auf eine Anfrage aus der Versammlung festhielt, ist es nicht zwingend in Cham zu leben, um einen Beitrag zu erhalten. Entscheidend ist, dass das Kulturprojekt die Gemeinde Cham im Fokus hat.

Jährlicher Beitrag gekürzt
Der Bürgerrat schlug der Versammlung vor, jährlich 18'000 Franken aus einem separat gebildeten Fonds auszuschütten sowie 5'000 Franken für den alle zwei Jahre zu vergebenden Anerkennungspreis. Für alt Bürgerpräsident Xaver Gretener schien dieser Beitrag zu hoch. Er machte darauf aufmerksam, dass die Bürgergemeinde in den kommenden Jahren mit zusätzlichen Sozialausgaben konfrontiert werde und froh sei, wenn sie für andere soziale Projekte auf Reserven zurückgreifen könne. Er beantragte, den jährlichen Beitrag um einen Drittel auf 12'000 Franken zu kürzen. Der Antrag wurde von der Versammlung mit 33 zu 27 Stimmen angenommen. Dem geänderten Regelement wurde schliesslich ohne Gegenstimme zugestimmt. Wie Bürgerrat Erich Oegger den 69 Anwesenden sagte, wird der Bürgerrat nun eine fünfköpfige Kulturkommission bestellen, welche mit der Umsetzung des Reglements beauftragt wird.

Spenden zweckdienlich einsetzen
Ohne Gegenstimme hiess die Bürgergemeindeversammlung einer sozialen Vereinbarung mit dem Pflegezentrum Ennetsee zu. Noch immer werden der Bürgergemeinde in verdankenswerter Weise zum Teil grössere Legate und Vermächtnisse vermacht. Diese fliessen in einen Fonds, dessen Erträge der «Verschönerungen des Pflegezentrums sowie der Bequemlichkeit der Bewohner zugute kommen sollen, wie die Vereinbarung die Zielsetzung umschreibt. Damit können Aufwendungen gedeckt werden, welche nicht über die ordentliche Rechnung beglichen werden können. Das Spendenkapital bleibt somit erhalten.

Voranschlag gutgeheissen
Im Weiteren genehmigte die Versammlung den Voranschlag 2005, der bei Einnahmen von 1,063 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 249'000 Franken rechnet. Wie in den vergangenen Jahren erhebt die Bürgergemeinde Cham keine Steuern. Bei einer Gegenstimme hiess die Versammlung schliesslich auch elf Einbürgerungsgesuche gut.

Vorlage downloaden: hier

zurück zur Übersicht